M.Sc. Carolin Dietz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sprechzeiten: nach Vereinbarung.

Städtisches Kaufhaus, Treppenhaus A,
2. OG links, Raum 2042.

Tel.: 0341-97 35957,
E-Mail: carolin.dietz(at)uni-leipzig.de

Curriculum Vitae

Bildung

10.2016 – jetzt                      

Universität Leipzig

 Promotion: Presenteeism in the workplace (dr. rer. nat.)

 

10.2012 – jetzt                      

Universität Leipzig

Wirtschaftswissenschaften (B. Sc.)

 

10.2009 – 11.2015                

Universität Leipzig    

Psychologie (M. Sc.)

Schwerpunkt: „Arbeits- und Organisationspsychologie“

 

 

Berufserfahrung

12.2015­­– jetzt                       

Universität Leipzig

 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie 

 

08.2014 – 11.2015                

Projekt „Wissenschaftsnetzwerk Leipzig“ der Universität Leipzig

Studentische Mitarbeiterin

 

10.2013 – 12.2013                

Bildungs- und Entwicklungszentrum der Stadtwerke Leipzig

Praktikantin (Bereich: Personalauswahl- und Entwicklung)

 

08.2013 – 10.2013                

Institut für Gesundheitsmanagement, Leipzig         

Praktikantin (Schwerpunkt: psychische Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes)

 

12.2012      

Zentrum für Bildungsgesundheit, Leipzig

 Seminarleitung (Thema „Burnout“, für Betriebsräte)

Forschungsschwerpunkte

  • Psychische Belastungen und Gefährdungsbeurteilungen

  • Präsentismus und Absentismus

  • Arbeitsbedingungen wissenschaftlichen Personals

 

Momentane Projekte

1.)    Leadership, accumulating job demands and presenteeism among academic staff

Führungskräfte, speziell in der Wissenschaft, können Auswirkungen auf die Gesundheit der MitarbeiterInnen haben, sowohl direkt durch interpersonelle Interaktionen als auch durch die Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen. Basierend auf der Conservation of Ressources (COR) Theorie vermuten wir, dass der Anwesenheitsdruck durch die Führungskraft vermittelt durch Zeitdruck eine indirekte Wirkung auf den Präsentismus der MitarbeiterInnen hat. Die COR-Theorie postuliert, dass Ressourcenverluste durch die Bewältigung von Arbeitsanforderungen den Ressourcenpool schwächen und damit die Fähigkeit, mit anderen Arbeitsanforderungen umzugehen. Wir vermuten, dass akkumulierende Arbeitsanforderungen interagieren und den hypothetischen indirekten Effekt moderieren, so dass der indirekte Effekt stärker ist, wenn die Akkumulation der Arbeit hoch ist.

 

2.)    Bett oder Büro? Eine Vignetten-Studie zur Entscheidung zwischen Präsentismus und Absentismus im Krankheitsfall

Zahlreiche Studien haben die direkten und teilweise indirekten Zusammenhänge zwischen Arbeitsanforderungen und -ressourcen sowie Persönlichkeitsmerkmalen und Präsentismus oder Absentismus untersucht. Dabei wurden vor allem Querschnittsdesigns verwendet, welche Aussagen über between-person Effekte zulassen. Zum Beispiel kann gezeigt werden, dass Personen mit hohen wahrgenommenen Arbeitsanforderungen angeben, in einem bestimmten Zeitraum häufiger krank zu arbeiten sowie öfter krankheitsbedingt zu fehlen. Unter welchen Bedingungen sich eine Person im konkreten Einzelfall für Präsentismus bzw. Absentismus entscheidet, lässt sich mit diesem Design jedoch nicht feststellen. Zur Analyse solcher within-person Effekte eignen sich unter anderem Vignetten-Studien. Mit einer solchen wollen wir untersuchen, welche Einflussfaktoren (arbeitsbezogen, sozial, persönlich) im konkreten Einzelfall für die Entscheidung ausschlaggebend sind und ob sich unterschiedliche Typen von Präsentisten unterscheiden lassen.

Publikationen

Dietz, C. & Korek, S. (2016). Bett oder Büro? Prädiktoren von Fehlzeiten und Präsentismus in der Wissenschaft. Vortrag auf dem 50. Kongress der deutschen Gesellschaft für Psychologie, Leipzig, Deutschland.


last update: 06.04.2020